Ablauf
Ein Abend mit klarem Bogen
Ankommen, Chips erhalten, spielen, applaudieren, ausklingen: mehr Dramaturgie braucht der Pilatus Tischabend nicht. Alles läuft ohne Geldeinsatz, mit einem klaren Ende und mit kein Geldgewinn in Aussicht — was den Abend leichter macht, nicht ärmer.
120 Rigi-Batzen für jeden Gast
Am Empfang vor dem Rigisaal erhält jeder Gast denselben Stapel: 120 Rigi-Batzen, unsere Spielwährung ohne jeden Geldwert. Es gibt keinen Weg, mehr zu bekommen als die anderen — nicht gegen Geld, nicht als Trinkgeld, nicht auf Zuruf. Die Teilnahme kostet keinen Eintritt, und wer im Saal ist, spielt, wann und wie lange er mag — unabhängig davon, wer den Anlass bezahlt.
Zweite EtappeDie Tische sind offen
Die Croupiers eröffnen die Tische gestaffelt, damit jede Runde einen ruhigen Einstieg findet. Sind die Batzen einmal aufgebraucht, gibt es Nachschub gratis am Empfang — einmal pro Stunde und für alle gleich, damit die Ausgabe grosszügig bleibt, ohne eine Nachkauf-Logik zu imitieren. Das Barteam bringt die Getränke direkt an die Tische; gespielt wird zwei bis drei Stunden.
Dritte EtappeDie Tafel, der Applaus, das Erinnerungsblatt
Eine halbe Stunde vor Schluss zählt das Team die Stapel. Die Tafel zeigt die Rangliste, der Chip-Leader des Abends wird ausgerufen, und es gibt Applaus, ein Erinnerungsblatt ohne Wert und das beste Foto des Abends. Danach werden alle Chips eingesammelt: Sie haben keinen Wert, werden gegen nichts eingetauscht und bleiben im Haus, bis der nächste Anlass sie weckt.
Der RahmenDauer, Dresscode, Gästezahl
Die Zeiten folgen dem Anlass: Bei einer Hochzeit öffnen die Tische nach dem Dessert, bei einem Firmenanlass im Anschluss an den Apéro, am offenen Gäste-Abend um 19.30 Uhr. Die Musik bleibt leise genug zum Reden — der Ton des Abends kommt von den Menschen, nicht aus der Anlage.
Der Dresscode ist festlich-locker: Jackett gern, Krawatte nach Laune. Ein Abend trägt ab zwölf Gästen und wächst bis zur vollen Saalgrösse von 120 Personen an fünf Tischen. Die Spieltische sind Gästen ab 18 Jahren vorbehalten; für Familienfeste organisieren wir ein Kinderprogramm in einem eigenen Raum. Aufbau und Abbau übernimmt das Team der Veranstalterin — eine Stunde nach Schluss ist der Rigisaal wieder ein ganz gewöhnlicher Saal.